In diesem Jahr wird Malte Fiebing-Petersen, der Vorsitzende des Deutschen Titanic-Vereins von 1997 e. V. sowie wissenschaftliche Berater der Artefakte-Ausstellung „Titanic: Echte Funde, wahre Schicksale“ für Deutschland und Österreich, den Festvortrag halten. Sein Vortrag verspricht spannende Einblicke in die historische Forschung und die Verbindung zwischen wissenschaftlicher Analyse und musealer Aufbereitung. Unter dem Titel „Natur gegen Mensch – Wie kam es zum Untergang der Titanic?” nimmt er das Publikum mit auf eine spannende Spurensuche in die Anfänge der modernen Ingenieurskunst.
Der Untergang der Titanic gilt bis heute als Synonym für technische Hybris und menschliche Fehlentscheidungen. Fiebing-Petersen geht in seinem Vortrag den vielen Mythen und Fakten rund um das berühmteste Schiff der Welt auf den Grund: Hatte die „unsinkbare“ Titanic wirklich zu wenig Rettungsboote an Bord? Wurden Eisbergwarnungen ignoriert? Welche Rolle spielten die verwendeten Materialien – und was hatten fehlende Ferngläser damit zu tun?
Mit wissenschaftlicher Präzision und erzählerischer Leidenschaft beleuchtet der Referent die technischen, organisatorischen und menschlichen Ursachen der Katastrophe. Dabei zeigt er, welche Lehren aus diesem historischen Ereignis gezogen wurden und wie diese bis heute die Sicherheitsstandards in Konstruktion, Materialprüfung und Risikomanagement prägen.
Ein Vortrag, der nicht nur fasziniert, sondern auch Brücken zwischen Geschichte, Technik und der Verantwortung moderner Ingenieurwissenschaften schlägt – und damit perfekt zum Geist der Jahrestagung in Aachen passt.